Pekannuss-Pie

24. März 2021 laryloves 1 Comments

Beitrag enthält Werbung * Pies sind hier bei uns nicht ganz so üblich wie in Amerika. Dort gibt es zu allen erdenklichen Feiertagen Pies in Form von Cherry Pie, Apple Pie, Pumpkin Pie oder eben Pecan Pie. Ich habe mich diesmal für die nussige Variante entschieden, die einerseits relativ gut zu Ostern passt und andererseits nicht sehr aufwändig ist, da wir keine Früchte pürieren müssen. Wir brauchen lediglich eine ausreichende Menge an Nüssen – ich habe mich hier für die Pekannusskerne von Seeberger entschieden.

Der Boden für unseren Pie besteht ganz einfach aus Mürbeteig. Dieser lässt sich ganz wunderbar im Voraus vorbereiten und entsteht zudem aus der 1 – 2 – 3 Regel. Ein Teil Zucker, 2 Teile Butter und 3 Teile Mehl. Nach dieser Regel könnt ihr euren Mürbeteig einfach nach erforderlicher Menge zubereiten und entweder süß oder salzig gestalten. Für die salzige Variante lasst ihr den Zucker natürlich weg.

Die Füllung ist vorerst flüssig und besteht aus einer Masse aus Eiern, geschmolzener Butter und Ahornsirup sowie einer kleinen Menge gehackter Nüsse, die dann mit ganzen Pekannusskernen getoppt wird. Wer mag, kann seinen Pie auch noch mit Teigresten dekorieren, wie ich es gemacht habe.

Kommen wir nun aber zum Rezept. Die Zutaten reichen für eine Pie- oder Tarteform mit ca. 23 cm Durchmesser aus.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

Für den Mürbeteig:

  • 210 g Mehl
  • 140 g Butter (gekühlt)
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei

Für die Pie-Füllung:

  • 80 g Butter
  • 170 g brauner Zucker
  • 140 ml Ahornsirup
  • 4 Eier
  • 300 g Pekannusskerne (davon 50 g fein gehackt), z.B. von Seeberger

Zubereitung:

Den Mürbeteig könnt ihr wie gesagt auch gerne schon am Vortag vorbereiten. Er muss mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, es schadet ihm jedoch auch nicht, wenn es länger wird.

Für den Teig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und verkneten. Die Butter braucht ihr nicht zu schmelzen, ihr könnt sie kalt in Flöckchen über den anderen Zutaten verteilen.

So lange kneten, bis ein einheitlicher Teig entsteht, ggf. mit den Händen nachhelfen. Falls euch der Teig zu bröselig erscheint einfach 1-2 EL Wasser hinzufügen.

Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gepackt für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

Währenddessen bereiten wir unsere Füllung vor. Die Butter in einem Topf schmelzen, Zucker hinzufügen und beides verrühren, bis eine einheitliche Masse entsteht. Etwas abkühlen lassen, anschließend in eine große Rührschüssel geben, Ahornsirup und Zucker hinzufügen und verquirlen.

60 g der Pekannusskerne fein hacken und ebenfalls unterrühren.

Den Ofen auf 180 Grad Ober- Unterhitze vorheizen und die Pie- oder Tarteform einfetten.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen. Er sollte ca. 0,5 cm dick sein.

Vorsichtig in die Kuchenform legen, sodass er sie völlig auskleidet. Mit einer Gabel den Boden 5-6 Mal einstechen und mit einem Messer am Rand entlang schneiden, sodass der Pie genauso groß ist wie unsere Form. Die Teigreste beiseitelegen, damit können wir später Deko für den Pie erstellen. Den Rand des Teiges ggf. dekorativ mit einer Gabel andrücken.

Nun die Füllung in die Form geben. Wenn der Rand etwas hoch erscheint, macht das nichts. Die Füllung wird beim Backen noch etwas aufgehen. Nun die restlichen ganzen Pekannüsse dekorativ auf der Füllung verteilen. Leicht drauflegen, sodass sie nicht einsinken.

Wer mag, kann nun aus den Teigresten noch Deko zaubern. Blätter machen sich auf einem Pie immer gut, ansonsten könnt ihr auch Streben für ein Gittermuster, ähnlich wie bei meinem Pie, zuschneiden. Hierfür die Streben immer kreuzweise übereinanderlegen, bis ein einheitliches Muster entsteht. Werdet hier einfach kreativ.

Den Pie nun auf mittlerer Schiene ca. 45-55 Minuten backen. Kontrolliert nach 35 Minuten bitte, dass der Rand nicht zu dunkel wird. Ggf. müsst ihr die Form mit Alufolie abdecken. Die Mitte des Pies sollte nicht mehr flüssig sein, wenn er aus dem Ofen kommt. Sie kann ruhig noch weich sein, aber wackeln sollte sie nicht mehr.

Den Pie abkühlen lassen (hier festigt sich die Füllung noch etwas) und mit etwas Vanilleeis servieren.

Er hält sich bis zu 3 Tage, schmeckt am ersten Tag jedoch am besten.

Lasst es euch schmecken!

Eure Lari

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  1. Hallo, eine Frage… wann kommen die 4 Eier in die Füllung? Nehme an, daß die aufgeschlagenen Eier untergerührt werden, wenn der in der Butter zerlassene braune Zucker abgekühlt ist.

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